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Das war unsere Lichterfahrt

Gut gelaunt erwarteten wir 26 Teilnehmer am 2. Dezember 2008 den Bus, der uns vom Sterndamm nach Raben im Fläming bringen sollte. Regenschirme waren vorsorglich eingesteckt worden, aber trotzdem beschwerte sich niemand über das Wetter. Frau Hirthe zählte die Häupter der Wartenden, und dann kam der Bus. Die Teilnehmer der Gemeinde Oberschöneweide saßen schon drin. Frau Pfarrerin Schwer begrüßte uns sehr herzlich und dann ging es los. Frohgestimmt fuhren wir in Richtung Raben. Und siehe da, als wir die Gegend um Beelitz erreichten, verfolgte auch neugierig die Sonne unseren Weg. Und dieser Weg war wunderschön. Wie im vergangenen Jahr wurden wir wieder mit netten Worten von der Reiseleiterin über Gegend, Land und Leute aufgeklärt. Ein wundervolles Panorama durch Felder, Wiesen und Wälder begleitete uns bis Raben, einem Ausflugsort mit nur 170 Einwohnern. Dort angekommen, erwartete uns in der rustikalen Dorfgaststätte eine nette Bedienung und ein wohlschmeckendes Kaffeegedeck.

Nachdem wir uns auch nach Bedarf mit einem knusprigen Bäckerbrot versehen konnten, machten wir uns auf den Weg zur Kirche, der über einen gepflegten, großzügig angelegten Friedhof führte. Die Kirche war für Besucher geöffnet. Damit sich jeder Mensch über die Kirche auch ohne Führung orientieren kann, sind ausführliche Mitteilungen zur Geschichte des Gotteshauses angebracht.

Die Feldsteinkirche ist in der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut worden. Sie hat in den langen Jahrhunderten den guten und schlechten Verhältnissen (Kriege, Hungersnöte u.s.w.) standgehalten. Nunmehr muss der Innenraum dringend restauriert werden, desgleichen die Orgel. Wer wollte, konnte hierzu sein Scherflein in die Büchse tun.

In dieser eindrucksvollen Kirche versammelten wir uns im Altarraum und sangen Adventslieder, die schon weihnachtlichen Charakter annahmen.
Nachdem uns Frau Pfarrerin Schwer in die Geschichte der Kirche eingeführt hatte, verließen wir dieselbe, um unsere Fahrt mit dem Bus in Richtung Berlin fortzusetzen. Auf der Rückfahrt las Frau Hirthe die Geschichte vom kleinen Tobias vor, die sehr beeindruckend – weil zeitlich nah – war. Mit einigen Adventsliedern begrüßen wir Berlin. Wie immer erstrahlte die Stadt im Lichterglanz. Durch Umleitungen und einem Zusammentreffen mit einer Regierungseskorte fuhren wir durch Ecken und Winkel der Stadt.  Als wir am ehemaligen „Palastgelände“ waren, erklärte  uns unsere Reiseleiterin, dass die letzten Abrisssteine gerade heute abgetragen wurden. Von dort lenkte unser netter Fahrer unseren Bus in Richtung Oberschöneweide.

Feldsteinkirche

Für die gute Organisation und die herzliche Betreuung dieser schönen Lichterfahrt bedanken sich die Ausflügler recht herzlich bei Frau Hirthe, Frau Pfarrerin Schwer und der Reiseleiterin. Wir wünschen ihnen ein gesegnetes neues Jahr.
Im Namen der Teilnehmer

Hella Siewert im Dezember 2008