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Was interessiert Sie an der Kirche in Johannisthal?

An welcher Stelle möchten Sie sich weiter in der Kirche engagieren?

Das sind Fragen, die Sie sich vielleicht manchmal stellen. Lassen Sie davon hören. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer Gemeinde und diejenigen, die in der Leitung der Gemeinde Verantwortung tragen, möchten mit Ihnen besprechen, wie sie für die Entwicklung unserer Gemeinde arbeiten. Eine besondere Rolle spielt da im Moment auch die Frage, was unsere Gemeinde auf Dauer ökonomisch tragen kann. Wir stellen Ihnen das neu erarbeitete Konzept für unser zukünftiges Kirchgemeindezentrum in Johannisthal vor.

Reden Sie mit uns darüber. 

Als Gast steht uns Herr M. Aust, Vorsitzender des Regionalrates für die Gemeinden unserer Region und Mitglied des Kreiskirchenrates, für Hinweise und Auskünfte zur Verfügung.

Darum kommen Sie zur

Gemeindeversammlung

am 20. September, im Anschluss an den Gottesdienst.

Richten Sie sich darauf ein, dass es bis 14 Uhr gehen kann, vielleicht auch kürzer. Ein Imbiss wird verhindern, dass Sie dabei verhungern oder verdursten.

An der Frage, wie kirchliche Arbeit in Johannisthal dauerhaft bestehen kann, arbeitet unsere Gemeindeleitung nun schon seit zweieinhalb Jahren ausdauernd. Dabei werden intensiv alle Aspekte abgewogen.Wichtig ist, dass wir als Gemeinde so etwas erleben wie unser Gemeindefest. Wesentlich ist, dass sich ganz Viele freiwillig in unserer Gemeinde engagieren.

Dass angestellte MitarbeiterInnen nicht mehr in dem Maß wie früher von unserer Gemeinde bezahlt werden können, hat vor 12 Jahren zu schmerzlichen Einschnitten in der Mitarbeiterschaft unserer Gemeinde geführt.

Die Kosten für das Gehäuse der Arbeit unserer Kirchengemeinde können künftig, so weit man das verantwortlich voraussehen kann, auch nicht mehr wie ehedem aufgebracht werden. Das geht anderen Gemeinden ähnlich. Deswegen sind viele Gemeinden genötigt zu entscheiden,was sie bei der Raumnutzung zusammen legen und was sie ökonomisch nicht mehr halten können.

Ich habe schon Stimmen in unserer Gemeinde gehört, die sagten: Was die Erhaltung unseres Gebäudes betrifft, könnten wir doch so weiter machen wie bisher. Die Gemeindeleitung befürchtet, dass Unterhalts- und Betriebskosten die Finanzen unserer Gemeinde bald derart in Anspruch nehmen, dass das merklich zu Lasten der Arbeit in unserer Gemeinde geht. Das könnte etwa zu Lasten des Anteils der Pfarrertätigkeit oder der Tätigkeit des Kirchenmusikers gehen. Denn abgesehen von diesen beiden Personalkosten haben wir fast keinen Spielraum etwas zu kürzen. Das möchte die Gemeindeleitung verhindern, indem die Kosten, die ständig für unser Gebäude anfallen, reduziert werden.

Wir wollen nicht auf Kosten der nächsten Generation ein Wunsch-Gebäude vorhalten. Wir wollen mit den uns jetzt möglichen Mitteln für die nächste Generation vorsorgen. Da müssen wir die Arbeit der Kirche auf jeden Fall in dem Bereich zwischen Adlershof und Treptow in den Blick nehmen. Das erscheint manchen von Ihnen vielleicht unendlich weit. Für Andere sind diese Wege gemessen an der Arbeitsstelle in Frohnau und dem Einkaufen in den Gropiuspassagen und dem Sport in Grünau nicht so schrecklich.

Die Gemeindeleitung meint aber: Wir sollten unser Möglichstes versuchen, Raum für Gottesdienste sowie für die Arbeit mit Kindern und mit Älteren in Johannisthal zu erhalten. Es ist uns gelungen, davon auch den Kirchenkreis und die Landeskirche zu überzeugen. Denn ohne dass unsere Nachbar-Gemeinden sehr davon überzeugt sind, dass sie die Johannisthaler finanziell unterstützen sollten, würden wir es nicht schaffen. Die Gemeindeleitung hat in Gesprächen mit verschiedenen Interessierten verschiedene Aspekte versucht zusammenzuführen:

  • Wie können künftige Kosten für Erhaltung und Betrieb dieses Gebäudes gesenkt werden?
  • Wie sollten Räume aussehen, die Menschen auch künftig ansprechen?
  • Wie kann die besondere Chance eines kleinen Gottesdienst-Raumes architektonisch genutzt werden? (1)
  • Was brauchen Räume, wenn sie möglichst vielfältig genutzt werden sollen?
  • Der Trumpf unseres schönen Kirchengeländes kann am ehesten ausgespielt werden, wenn wir eine Innengestaltung erreichen, die flexibel genutzt werden kann als Schlecht-Wetter-Variante für Events, die eben das Außengelände reizt. Dieses Gelände ist es auch, mit dem wir versuchen wollen, die Nachbargemeinden dafür zu interessieren, dass sie die Arbeit mit Kindern bzw. mit Jugendlichen schwerpunktmäßig in Johannisthal ansiedeln.
  • Wie kann die Kirchenmusik in unserer Gemeinde gemessen an ihrer Bedeutung und den künftigen räumlichen Möglichkeiten entwickelt werden?
  • Wie kann das Gebäude der Kirchengemeinde als solches für Johannisthaler weiterhin so interessant sein, dass sie schon deswegen mal in die Kirche schauen?

Zwischen all diesen Interessen hat die Gemeindeleitung ein ausgewogenes Konzept gesucht. Wenn Sie diese Zeilen lesen, wird die Landeskirche sich dazu entschieden haben, ob wir in konkrete Planungen gehen können. Bei der Gemeindeversammlung können Sie mehr erfahren.

Schöne Sommergrüße aus dem Gemeindekirchenrat


1) Darauf wies der Leiter des Kirchlichen Bauamtes hin: Große Gottesdienst-Räume haben wir genug in der Umgebung. Unsere Chance liege im kleinen geistlichen Raum.