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Aus der Sitzung der Gemeindeleitung im Oktober 2009

1. Politische Themen in der Gemeinde

Die Leitung unserer Gemeinde hat noch einmal überprüft: Wie stehen wir dazu, wie politische Themen in unserer Gemeinde verhandelt werden? -

Vom ethischen Fundus der Kirche her gehören Gespräche zu politischen Fragen in den Raum der Kirchengemeinden. Da kann es in verschiedener Weise zu Diskussionen und Diskussionsbeiträgen kommen. Wir möchten als Kirchengemeinde auch im Gespräch mit verschiedenen politischen Auffassungen sein. Auch wenn wir uns auf Bibeltexte beziehen, kommen wir unter Christen nicht zu einfachen politischen Urteilen und kommen selten zu einer einhelligen Auffassung. Aber es gehört zur Pflege des Glaubens an Gott, dass wir demokratische Prozesse unterstützen. (Dazu auch der Artikel von Pfarrer Kähler im Gemeindebrief Mai 2009: „Was die Kirche mit Politik zu tun hat“.)

Dass im Rahmen des Konzertes mit der Engerling Blues Band am 6. September auf unserem Kirchengelände die Politiker Wasserhövel, Gysi und Korte sprechen sollten, hat die Gemeindeleitung zu einem Zeitpunkt überrascht, als wir es nur zur Kenntnis nehmen konnten. Abgesehen davon, dass die Bezeichnung der Veranstalter „Predigten“ irreführend war, haben wir zur Kenntnis genommen: Alle drei haben über denselben Bibeltext gesprochen. Diese Veranstaltung fanden manche in unserer Gemeinde fragwürdig; Viele fanden es interessant, wie sich Politiker ernsthaft mit einem Bibeltext auseinandersetzen.

Angesichts dieses Vorgangs sind sich die Mitglieder der Gemeindeleitung einig, dass in unserer Gemeinde gelten soll:

•    Niemand darf Politiker zu politischen Reden auf dem Pfarrgelände einladen ohne vorherige Genehmigung durch die Gemeindeleitung.

•    Wir geben keinen Raum für Meinungsäußerungen von Parteien, die den christlichen und verfassungsmäßigen Rechten entgegenstehen.

•    Wenn zu einer Veranstaltung mit politischen Meinungsäußerungen eingeladen wird, darf nicht einer Partei alleine ein Forum gegeben werden, sondern es ist ein demokratisches Forum zu schaffen.

2. Konfirmationsgottesdienste

Aus unserer Gemeinde kam der Wunsch, dass die, die Konfirmationsgottesdienste gemeinsam für die Konfirmanden unserer Region stattfinden, auch gemeinsam von allen fünf Gemeinden gefeiert werden. Auch wenn das aus Platzgründen heißen kann, dass die Konfirmationsgottesdienste in den größeren Kirchen stattfinden. – Die Gemeindeleitung hat diesem Wunsch entsprochen: Nun sollen mal die Nachbargemeinden überlegen, was sie davon halten.

Nächstes Jahr laden wir wieder ein zu einer Jubelkonfirmation: am 30. Mai 2010. Das machen wir alle zwei Jahre. So können Sie sich schon darauf freuen, wenn Sie vor rund 50, 60 oder 70 Jahren konfirmiert wurden.  

3. Kollekten

Wenn Sie in den Haushalt unserer Kirchengemeinde sehen, dann merken Sie, wofür alles Geld gebraucht wird. Z.B. für den Verschnitt der Bäume auf dem Kirchengelände, für die Schneefegemaschine, für Heizkosten, für Pfarr-, Kirchenmusiker- und Katechetinnengehalt usw. usw. Sehr verschiedene Ausgaben. – Manches wird von den Kirchensteuern finanziert, manches von Spenden und manches von dem Geld, das in den Gottesdiensten gesammelt wird. - Die Gemeindeleitung möchte, dass die Kosten für Reinigungsaufgaben, Verwaltungsaufgaben und Betriebsmittel künftig von Kirchensteuern beglichen werden und nicht mehr von den Sammlungen im Gottesdienst.