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Dauernd Geld

Alle wollen Geld. Doch: beim Geld hört die Freundschaft auf.

Die Kirche verkauft keine Produkte; sie arbeitet nicht auf finanziellen Gewinn hin. Aber

  • wenn Kinder in der Gemeinde professionell angeleitet etwas vom Leben mit Gott kennen lernen sollen, kostet das Geld;
  • wenn regelmäßig in der Kirche musiziert werden soll, kostet das Geld;
  • wenn Gottesdienste in einem Raum stattfinden sollen und wenn es da auch noch warm sein soll, kostet es für das Mauerwerk und für den Schornsteinfeger, für den Klempner und für das Gas usw.

Beim Bäcker bezahlen wir nicht die Backstube, sondern das Brot. Beim Konzert bezahlen wir nicht das Musikergehalt, sondern das Konzert. Beim Arztbesuch bezahlen wir aber nicht die Untersuchung, sondern haben mit dem Beitrag für eine Krankenkasse vorgesorgt. Und bei der Kirche zahlen wir Kirchenmitglieder für ein Kirchgebäude und andere Arbeitsräume, für die Aufführungen und für Gehälter … Personal und Räume werden vorgehalten, damit sie zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden:

  • Um ausgebildetes und sozial abgesichertes (also einschließlich Arbeitgeberbeiträgen) Personal anzustellen
  • und um die alten Gebäude wie auch einladende und funktional taugliche Räume zu erhalten,

dazu braucht es die regelmäßigen finanziellen Beiträge derer, die zur Kirche gehören.

Eine alte Regel ist: Gläubige geben der Religionsgemeinschaft, der sie angehören, den zehnten Teil ihres Einkommens.

In Deutschland kennen Sie es so:

1. Regelmäßige Beiträge

a) Wer zur evangelischen „Landeskirche“ oder zur katholischen Kirche gehört, steuert 9% dessen, was er an Lohn- bzw. Einkommenssteuer bezahlt, zu seiner Kirche bei („Kirchensteuern“).

b) Alle erwachsenen Gemeindeglieder, die nicht über die Lohn- und Einkommenssteuer Kirchensteuer bezahlen, sind gebeten, einen Gemeindebeitrag zu geben.

2. Spenden

Was die Kirchengemeindeglieder sonst in Gottesdiensten und zu anderen Gelegenheiten für ihre Kirche spenden, ist ihrer Einsicht anheim gestellt, dass das bei der Kirche einem guten Zweck dient.

Reinhard Kähler