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Aus den Beratungen der Gemeindeleitung

Die Gemeindeleitung traf sich am 6. September zu einer gemeinsamen Beratung mit der Gemeindeleitung aus Baumschulenweg.

Die Arbeit mit Jugendlichen in schwerem Wasser

Dieses Mal haben wir uns vor allem darüber Gedanken gemacht, wie die Arbeit mit Jugendlichen in unserer Region läuft. Darüber hat Herr Axel Geldmeyer berichtet – er arbeitet als Gemeindepädagoge mit den Jugendlichen unserer Gemeinde, zusammen mit denen aus Treptow, Baumschulenweg und Schöneweide. Bei den 12-14jährigen Jugendlichen kommen z.Zt. zwei Gruppen mit plus-minus 20 Teilnehmenden zusammen. Manche von ihnen kennen sich ganz gut in Fragen des christlichen Glaubens aus, manche von ihnen ist das alles neu – die haben z.B. keine Idee, wozu das gut sein sollte in einen Gottesdienst zu gehen. Wenn sie nach der Schule alle zwei Wochen um 17 Uhr zusammen kommen, dann ist es sicher anstrengend, sich noch mal auf thematische Arbeit zu konzentrieren. Es ist für Viele von ihnen auch eine Frage, inwiefern sie das selbst interessiert oder inwieweit sie hier (noch) der von ihren Eltern gewiesenen Spur folgen. Herr Geldmeyer arbeitet mit einer Kombination zweier Ziele: Die Jugendlichen sollen bei diesen Treffen etwas erleben, so dass sie gern in diese Gruppe kommen, und sie sollen an einigen Punkten verstehen lernen, was es für das Leben von Menschen bedeutet, ihren christlichen Glauben zu gestalten.

Ausdrücklich bedauert wurde: Sie haben sich in diesem Jahr – anders als in den Vorjahren – vor ihrer Konfirmation im Gemeindebrief zwar mit Foto und Namen vorgestellt, aber nichts davon gesagt, was sie von ihrer Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben mitnehmen.

Einig waren wir uns darin, dass Konfirmandinnen und Konfirmanden mehr von dem Leben mit der Kirchengemeinde kennenlernen sollten.

Tja, und wenn sie konfirmiert sind, dann hat sich in den letzten Jahren gezeigt: Die anderweitigen Interessen bei den meisten Konfirmierten sind stärker, als ihr Interesse, in die Kirchengemeinde (Junge Gemeinde) zu kommen. Herr Geldmeyer und die Jugendlichen, die kommen, überlegen stark, wie ihre Treffen auch für andere attraktiver sein könnten. Wir müssen aber auch hören, was alles schon versucht wurde; es gab von den Mitgliedern der Gemeindeleitungen keine Ideen, die nicht schon gemacht worden wären. – Wir sehen und hören es ja mit Freuden, wie junge Erwachsene im Gospelchor unserer Gemeinde singen. Und in unserer Gemeinde treffen sich auch einige junge Erwachsene regelmäßig. Gleichwohl wollen wir alle: Jugendlichen etwas in unserer Gemeinde anbieten, was sie in ihrer Lebensphase weiter bringt. Das auf verschiedene Weise zu versuchen, soll weiter gehen.

Eine mit dem geplanten Bauen verbundene Hoffnung

Sie wissen, für das nächste Jahr steht die Grundsanierung des Gemeindezentrums an. Damit ist ein doppeltes Ziel verbunden: Dass wir Betriebskosten sparen und dass unsere Räume auch für Menschen, die neu an unserer Kirche interessiert sind, einladend sind. Ich wurde schon mehrfach darauf angesprochen: die Räume wurden anders wahrgenommen von Leuten, die neu kommen, als von Leuten, die lange dabei sind. Das Raumempfinden verändert sich auch über Generationen. Wenn schon umgebaut wird, sollen die kleinen Möglichkeiten genutzt werden, um mehr Licht in den Kirchsaal zu bekommen und das Tor zwischen Drinnen und Draußen zu öffnen. Klar kommt es sehr darauf an, was wir in den Räumen machen und wie. Aber schon die Außenwirkung eines Gebäudes kann anzeigen: Hier ist gewünscht, dass Sie reinschauen! Hier kommen Sie in eine offene Gesellschaft. 

Da die beiden Gemeindeleitungen erst im nächsten Februar wieder zusammen kommen, haben wir schon folgendes beschlossen: 

Wenn die Gottesdienste von Johannisthal und Baumschulenweg für die Zeit des Umbaus ab Februar (siehe hier) gemeinsam gefeiert werden, sollten die Gottesdienste in der Regel um 10:00 Uhr beginnen. 

Wir hoffen, dass Sie, liebe Johannisthaler, alle eine Möglichkeit finden, wie Sie den etwas längeren Ausflug zum Gottesdienst nach Baumschulenweg machen können. Darum wollen wir die Spenden, die wir dann in den gemeinsamen Gottesdiensten einsammeln werden, für unsere beiden Gemeinden halbieren.

Reinhard Kähler