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Aus der Gemeindeleitung

Die Wahlen zur Gemeindeleitung

Zu unserer Gemeindeleitung gehören sechs gewählte Mitglieder. Sie werden für sechs Jahre gewählt. Alle drei Jahre wird jeweils die Hälfte des Gremiums neu gewählt, so dass auch dann, wenn neue KandidatInnen gewählt werden, in der Gemeindeleitung einige erfahren sind, während andere sich einarbeiten. In unserer Gemeinde ist es üblich, dass diejenigen, die bei der Wahl nicht die drei besten Stimmenergebnisse bekommen, dennoch zum Beratungskreis der Gemeindeleitung gehören, und wenn ein gewähltes Mitglied nicht da ist, haben sie automatisch Stimmrecht; ihr Mandat geht allerdings nur über drei Jahre. Zusätzlich zu den gewählten Mitgliedern der Gemeindeleitung kann die Gemeindeleitung bis zu zwei Mitglieder der Kirchengemeinde berufen; ihre Berufung gilt jeweils bis zu dem Tag, an dem turnusmäßig die neu gewählten Mitglieder der Gemeindeleitung eingeführt werden.

So endet am 1. Advent die Berufungszeit für Herrn Friedward Güther und Frau Marie Chrzanowski. Herr Thomas Wächter scheidet zu diesem Zeitpunkt aus persönlichen Gründen vorzeitig aus der Gemeindeleitung aus. Frau Rieta Thierbach ist in diesem Herbst nicht wieder zur Wahl angetreten.

Neu gewählt wurden am 31. Oktober Herr Ulrich Scheidereiter, Frau Vera Storch und Herr Bernd Wulff. Herr Jürgen Struckmeyer hat seine Wahl zum stellvertretenden Mitglied nicht angenommen. Herr Holger Stein hat am 15. November mitgeteilt: „Auf Grund neuer Aufgaben im privaten Bereich sehe ich mich leider gezwungen von meiner Kandidatur als Mitglied im Gemeindekirchenrat zurück zu treten. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und stehe auch gerne weiterhin als Berater im Bereich Technik zur Verfügung. Mfg. Holger Stein.“

Wir in der Gemeinde können alle dankbar sein für die Arbeit, für das Engagement und für alles Mitbedenken, was die Mitglieder der Gemeindeleitung in den letzten Jahren eingebracht haben. Es war ein ausgesprochen kollegiales Arbeiten, geprägt von Sachlichkeit und gegenseitigem Vertrauen.

Sie merken aber auch: Wir haben in unserer Gemeinde noch zu wenige Menschen gefunden, die sich über einen längeren Zeitraum dazu bereit finden, die vielfältige Verantwortung in einer Leitung der Gemeinde zu übernehmen.

Täusche ich mich, wenn ich z.B. manchmal den Eindruck habe: Für den Wunsch, in Johannisthal die Räume und das Gelände für die Evangelische Kirche zu erhalten,  bräuchte es neben einigen Hochengagierten noch mehr Engagierte, die mittragen, was dazu auf Dauer zu verantworten ist?

Planungen für die Grundsanierung und Renovierung des Gemeindezentrums 

Der Ansatz war und ist: a) die evangelische Kirche möchte in Johannisthal einen Standort behalten und b) der besondere Charme liegt in dem Gelände – wie können wir diesen Trumpf ausspielen? Zu letzterem: Die schönen Bäume auf dem Gelände wachsen allein, aber es kostet auch Arbeit – nicht nur wenn die Blätter fallen (denken Sie an all die Garteneinsätze!), und es kostet auch Geld. Wir haben als Gemeinde auch die Verantwortung dafür, dass die Gehwege entlang des Geländes wintersicher sind; darum hat sich bis zum letzten Winter Herr Lehmann gekümmert; damit haben wir jetzt eine Firma beauftragt.

Das Gelände wird bisher relativ selten genutzt. Wir sehen da noch ein Potential in der Arbeit mit Kindern und mit Jugendlichen. Wenn aber der Kirchsaal auch flexibel nutzbar sein wird, hoffen wir, dass eher Veranstaltungen für das Gelände geplant werden, weil man bei schlechtem Wetter in den Kirchsaal ziehen kann. So ist eine offene Situation zwischen Drinnen und Draußen gewollt. Unser Haus steht zwar nicht in einer Fußgängerzone. Aber alle, die kommen, und gerade auch Menschen, die in dieses Gebäude nicht „hineingewachsen“ sind, sollen merken: Das ist hier freundlich gestaltet, licht und transparent. Dafür soll auch die Tür durchsichtig werden (wie z.B. in der Kirche in Gumbinnen, das sehen Sie ja bei dem Artikel). Und nach unten gezogene Fenster an beiden Giebeln können das Gefühl erleichtern, dass die in diesem Raum verkündete Botschaft mit der Luft, der Sonne und den Bäumen draußen verbunden ist. „Gläserne Wände sind keine Garantie für offene Veranstaltungen. Aber sie drücken deutlich einen Anspruch darauf aus.“ Auch hier gehen – wie in vielen Fragen – die Ansichten in unserer Gemeinde auseinander. Gefragt wurde: Ist das nicht eine unnötige Geldausgabe? Darf man denn eine alte Außenansicht verändern? Sieht es nicht unaufgeräumt aus, wenn man durch die Fenster schauen kann? Sinkt nicht die Sicherheit bei mehr Verglasung und erhöht sich nicht der Aufwand des Fensterputzens? Die Gemeindeleitung hat alle diese Gesichtspunkte abgewogen.

  • Es wäre gerade eine Investition in einer Richtung, die die Kirche will: Öffnung, leichter durchlässig … Wenn der Finanzierungsrahmen die betreffenden Kosten nicht hergibt, muss darauf verzichtet werden.
  • Ob es um einen Schinkelbau geht wie in Gumbinnen oder um eine neugotische Kirche wie z.B. die Heilig-Kreuz-Kirche in Kreuzberg (Siehe unter www.heiligkreuzpassion.de) oder sogar romanische Kirchen: Glas kann manchmal einen Bau weiter entwickeln. Das war z.B. im Übergang von der Romanik zur Gotik ganz üblich.
  • Es sieht aus, wie es ist – wenn die Fenster tiefer reichen, sollte es nicht schlechter aussehen und umgekehrt.
  • Das Sicherheitsglas ist haltbarer als normales Fensterglas. Die Glasversicherung erhöht sich für uns nicht.
  • Nachfragen in anderen Gemeinden ergaben: bei runter gezogenen Fenstern wird nicht mehr geputzt als sonst.

Die Gemeindeleitung ist den Fragen, die auf der Gemeindeversammlung gestellt wurden, nachgegangen: Die für die flexible Nutzung des Kirchsaals nötige Nische, wo Tische und Stühle abgestellt werden können, wird die Akustik im Kirchsaal nicht beeinträchtigen. 

Alle Räume werden schwellenlos begehbar sein und Fußbodenheizung bekommen. Im Kirchsaal soll „Industrieparkett“ verlegt werden; alle anderen Räume bekommen Linoleum. Ein Farbkonzept für die Innen- und Außenanstriche werden die Architekten im April/Mai 2011 vorlegen.

Im November wurden die Fachplaner beauftragt. Die Beleuchtung im Kirchsaal soll der unterschiedlichen Nutzung Rechnung tragen: z.B. für Gottesdienste; für Gottesdienste und Konzerte, bei denen der Chor (mit oder ohne Musiker) beim Altarbereich steht; für Gottesdienste und Konzerte, bei denen der Chor bei der Orgel steht; für Veranstaltungen, bei denen der Altarbereich deutlich heller beleuchtet wird als der übrige Bereich; für Veranstaltungen mit Sitzgruppen. Dem soll eine entsprechende Platzierung der Leuchten wie auch eine differenzierte Schaltung aus dem Kirchsaal heraus Rechnung tragen.

Im Dezember/Januar sollen die Fachplaner ihre Arbeiten machen. Darüber können wir mit dem Architekten reden – an einem Gemeindeabend, am 14. Januar, um 19:00 Uhr im Gemeindesaal.

Der gesamte Gebäudekomplex des Gemeindezentrums soll saniert werden. Ausgenommen haben wir allein die Räume, in denen Herr Lehmann, unser Hausmeister, wohnt.

Betroffen ist auch der Raum des Gemeindebüros. Die Gemeindeleitung möchte aber, dass auch in den Monaten der Bauarbeiten das Büro auf dem Gelände weiter arbeiten kann. Wir haben verschiedene Möglichkeiten erkundet. Für die Bauzeit wird das Gemeindebüro in die Veranda unseres Jugendzentrums ziehen. 

GKRZeit der Inventur

Wie bei jedem Umzug müssen wir überlegen: Was wollen wir behalten? Was geben wir weg? 

Wenn Sie das interessiert, fragen Sie nach! Wir planen: was wird während der Bauzeit wo untergebracht?

Kirchengemeinde in der Öffentlichkeit

Was nützte es, den Standort Johannisthal für die Kirche zu erhalten, wenn nur Wenige die Räume nutzen? Das Wichtigste ist, dass Sie zusammen mit Anderen die Räume nutzen.

Es sollte natürlich bekannt werden, was in den Räumen der Kirchengemeinde angeboten wird.

  • Indem Sie das weiter sagen.
  • Manchmal durch Zeitungen.
  • Durch Plakate: wer trägt denn aber Plakate aus?
  • Durch den Schaukasten: Wer kümmert sich aber darum, dass es im Schaukasten anschaulich, informativ und aktuell aussieht?

Mit freundlichen Grüßen aus der Gemeindeleitung

Ihr Reinhard Kähler