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Abschied und Ankunft

Die Salzburger Kirche in Gumbinnen

Die Salzburger Kirche wurde 1752 für die Salzburger Glaubensflüchtlinge erbaut, die mit Unterstützung von König Friedrich Wilhelm I.  in Gumbinnen eine neue Heimat gefunden hatten.

Salzburger Kirche in GussevPreußen hatte zwanzigtausend lutherischen Bauern aus dem Erzbistum Salzburg religiöses Asyl gewährt und 1732 die Aufnahme von vierzehntausend Salzburgern in Ostpreußen verfügt. Die Einwanderer halfen die Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern und waren geachtete Glaubensgenossen.

Gumbinnen, oftmals auch als „Salzburgerstadt“ bezeichnet, entwickelte sich zu einer Garnison- und Beamtenstadt, zu deren Umgebung der nördliche Teil der Rominter Heide gehörte und das weitbekannte Gestüt Trakehnen.

Im Zweiten Weltkrieg war die Umgebung von Gumbinnen Ort erbitterter Kämpfe, besonders im Oktober 1944. Am 20.10.1944 verließ die Zivilbevölkerung die Stadt und am 21. Januar 1945 ging die stark zerstörte Stadt nach hartem Kampf an die Russische Armee.

Gumbinnen trägt heute den Namen des gefallenen Hauptmann und Helden der Sowjetarmee Sergiew Ivanowitsch Gussew.

Die Salzburger Kirche wurde stark beschädigt, ist aber Kirche der lutherischen und reformierten Gemeinde von Gussew. Nach ihrer Rekonstruktion im Jahre 2004 finden sonntägliche Gottesdienste statt und in der 1998 erbauten Diakoniestation wird Hilfe angeboten.

Wenn in diesem Jahr die weihnachtlichen Gottesdienste in der Salzburger Kirche stattfinden werden, wird die Gemeinde erfreut und dankbar den Klängen der Johannisthaler Orgel lauschen.

Ingrid Grunze