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Rückblick auf den Gemeindeabend am 14. 01. 2011

Die Einladung zu einem Gespräch mit dem Architekten für die Grundsanierung und Renovierung unseres Gemeindezentrums, Herrn Schmidtmann, waren 30 Gemeindeglieder gefolgt. Herr Schmidtmann stellte das Projekt anhand von Grundrisszeichnungen und Computersimulationen des Kirchsaales vor. Der gesamte Gebäudekomplex wird barrierefrei gestaltet, das vorhandene Gefälle im Kirchsaal zum Altar hin beseitigt. Zusätzliche Fenster im Altarbereich und an der Orgel sowie eine gläserne Eingangstür  sollen den Kirchsaal heller und von außen transparenter erscheinen lassen. Die neuen Fenster erhalten Sicherheitsglas, die alten behalten ihre Bleiverglasung, Kirch- und Gemeindesaal bekommen einen Parkettfußboden und Fußbodenheizung.

Obwohl sich die Mehrzahl der Anwesenden aus Befürwortern der Standorterhaltung zusammensetzte, wurden in den Anfragen an den Architekten viele Kritikpunkte vorgebracht. Um hier nur einige zu nennen:

  • Fußbodenheizung – hat gegenüber Wandheizkörpern den Vorteil der gleichmäßigen Wärmeverteilung im Raum.
  • Eckige neue Fenster zu alten Rundbogenfenstern – betonen das Architekturverständnis
  • Parkettfußboden – bei guter Holzqualität (z.B. Buche) mindestens 5 Jahre haltbar bei entsprechender Pflege
  • Steinfußboden wäre zu laut
  • Vorhalten einer abgeteilten Fläche zur Unterbringung nicht gebrauchter Tische und Stühle nur an der linken Kirchsaalwand – soll Symmetrie zur rechtsseitig befindlichen Orgel herstellen und wird auch nicht, wie befürchtet, die Akustik verschlechtern
  • fehlende Abstellräume – Keller unter dem abzureißenden Christenlehretrakt ist bautechnisch nicht zu halten
  • Sakrale Ausstrahlung des Kirchsaales – wird betont durch Kreuz, Altar, Orgel und seine Nutzung

Es gab aber auch positive Stimmen zur Ausführung des vorgestellten Projektes, die Frau Dr. Hinz, die den Abend moderierte, in ihrem Schlusswort aufgriff, wonach dem Loslassen von Gewohnheiten und Vertrautem auch die Chance der Erfahrung von Neuem innewohnt.

Bernd Wulff