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Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie interessiert, wie es mit dem Bau am Gemeindezentrum losgegangen ist? –

Es begann mit einem großen Kraftakt: Alle Räume frei zu räumen, erwies sich als Herkulesaufgabe. Vor allem, weil sich ungeahnt viele Schränke voller Instrumente, Materialien u.a. auftaten. Was sich (!) da alles angesammelt hatte! Die engagierten Frauen und Männer aus unserer Gemeinde, die beherzt Hand anlegten, räumten viele Tage und standen laufend vor solchen Fragen: wann wird das jemals gebraucht – wohin damit? Wie bei einem Umzug war es Gelegenheit auszusortieren. Was wir nun an Noten und Tassen, Schränken und Vasen, Verstärkeranlage und Stühlen und vielem anderem mehr für später behalten, ist verteilt auf Nebengelasse auf unserem Kirchengelände sowie in den Gemeinden Oberschöneweide und Baumschulenweg. Nach wochenlanger mühevoller Arbeit derer, die aus unserer Gemeinde angepackt hatten, konnte nach dem Gottesdienst am 30. Januar der letzte Stuhl rausgetragen und die letzte Lampe abgeschraubt werden.

Am 31. Januar haben Handwerker Baustrom und Bauwasser gelegt. Pünktlich am 1. Februar begann der Abriss. Binnen einer Woche war der hintere Anbau in seine Bestandteile zerlegt und der Keller verfüllt. Unter den Fußböden der übrigen Räume zeigten sich unterschiedliche Höhen und Tiefen; sie wurden so weit es geht abgetragen.

Wenn Sie diesen Gemeindebrief lesen, werden vielleicht schon Gerüste um das Gemeindehaus herum stehen.

Die Haustechnikplaner und der Elektroplaner haben inzwischen entsprechend den Wünschen der Gemeinde und den möglichen Kosten geplant und die Bauleistungen ausgeschrieben.

Seit Februar ist unser Gemeindebüro in der Veranda des Jugendzentrums unserer Kirchengemeinden; das haben Sie sicher schon gemerkt. Im Gruppenraum dort treffen sich Senioren und Christenlehregruppen.

Gottesdienste feiern wir zusammen mit der Baumschulenweger Gemeinde in Baumschulenweg. Das ist für die meisten von Ihnen ein weiterer Weg zum Gottesdienst. Aber ich habe auch schon gehört: Das ist eine neue und schöne Erfahrung, sich schon im Bus auf dem Weg zum Gottesdienst zu treffen; und es ist schön mit noch mehr Anderen zusammen zu singen und Gottesdienst zu feiern. Vielleicht haben Sie sich in diesen Wochen auch gefragt: Wie viele Menschen in Johannisthal werden denn in Zukunft Interesse haben in den Gottesdienst zu gehen? Und wer alles wird denn ein Bedürfnis haben, zu Gesprächen in die Gemeinde zu gehen? - Haben Sie Fragen, die Sie gemeinsam mit Anderen in dieser Kirchengemeinde besprechen wollen?

Die Frage, wozu der Baukörper erhalten werden soll, ist ja die leitende Frage. Die Antwort auf diese Frage setzt sich zusammen aus vielen persönlichen Antworten: „ich möchte dieses Kirchengemeindezentrum gerne nutzen, um …“

Reinhard Kähler