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Gemeindefahrt 

Es war ein typischer mitteleuropäischer Frühlingstag, recht frisch mit Sonne, Wolken, Regenschauern – einfach schön!

Menschen aus allen fünf Gemeinden unseres Sprengels unternahmen einen Gemeindeausflug in die Prignitz. Der Andrang war groß, nicht alle auf der Warteliste Eingetragenen konnten am Ende mitkommen, leider. Es machte Freude, mit Leuten aus anderen Gemeinden zusammen zu sein. So kommen wir uns näher.

Für diejenigen, die es geschafft hatten, wurde es ein sowohl interessanter als auch sinnlicher Tagesausflug. Wir erlebten Natur mit saftigen Wiesen, frischen Feldern, grünen und blühenden Bäumen und Sträuchern, wir sahen Rehe, Störche und viele Vögel. Zum krönenden Abschluss gelang eine tolle Überraschung mit dem Besuch in Papenbruch, einem 350-Seelen-Dorf mit einem sehenswerten öffentlich zugängigen Pfarr- und Schaugarten und einer wieder errichteten Kirche. Alles vom Pfarrerehepaar und 70 Gemeindemitgliedern wunderbar gepflegt und zur Nutzung und Freude für viele Menschen offen gehalten.

Vor diesem schönen Abschluss des Tages lag natürlich das angekündigte umfangreiche Programm. Dieses war interessant, sehenswert und auch angenehm strukturiert.

Im Klosterstift Heiligengrabe erlebten wir eine sehr kenntnisreiche und unterhaltsame Führung mit einer Bewohnerin des Klosters. Durch sie erfuhren wir viel über klösterliches Leben, Bauwerke und den Einfluss der gesellschaftlichen Verhältnisse in ruhigen und turbulenten Zeiten. Wichtiger Einschnitt waren Reformation und Dreißigjähriger Krieg. Jetzt sieht man die erfolgreichen Bemühungen, das Kloster auch in unserer Zeit mit Leben zu füllen und dabei die Grundsätze der Altvorderen – Ora et Labora – nicht aus den Augen zu verlieren.

Der Besuch in Wittstock zeigte uns eine Stadt, die den Krieg weitgehend unbeschadet überstanden hat. Deshalb sind die alten Stadtstrukturen erhalten, mittendrin die wuchtige St. Marienkirche. Eine Attraktion ist die fast vollständig geschlossene Stadtmauer. Sowohl der Führer durch die Stadt als auch die Führerin in der St. Marienkirche waren voll des Lobes für den jetzigen Bürgermeister, der motiviert und unterstützt, was es an Initiativen für die Stadt und ihre Bewohner gibt. Man glaubt, diese Atmosphäre zu spüren.

Wittstock
Wittstock

Herzlichen Dank an die Organisatoren der Fahrt. Herzlichen Dank an Pfarrer Kähler. Seine Beiträge während der Busfahrten über die Autobahn ergänzten das Programm in bester Weise.

Ulrike Heinze