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Aus Gussew erreichte uns dieser Brief (auszugsweise):

Das Diakoniezentrum  Salzburg“  hilft Menschen seit 1998. In drei Bereichen sind wir tätig:

Pflegedienst: Wir pflegen Patienten zu Hause. Jeden Tag gehen oder fahren unsere Pflegeschwestern in unsere Stadt oder in die umliegenden Dörfer. Wenn sie dann bei den Patienten eine schwere Situation vorfinden, dann werden diese in unsere Kurzzeitpflegeräume aufgenommen. Wir helfen allen Menschen, die zu uns kommen und Hilfe benötigen. Fünf Pflegeschwestern arbeiten vormittags und nachmittags. Einzelne Patienten werden zweimal am Tag, andere einmal versorgt. Hin und wieder schauen wir auch nur ein- bis dreimal in der Woche vorbei. Alle Unterlagen, Pampers, Salben, Handschuhe müssen besorgt werden. Rollstühle, Krücken kommen aus Deutschland, oft verbunden mit großen Schwierigkeiten.

Kinderspeisung: Seit Jahren erhalten Kinder aus sozial-schwachen Familien in der Schulzeit ein kostenloses Mittagessen. Zur Zeit werden 50 Kinder mit unseren Mahlzeiten versorgt. Uns kostet eine Mahlzeit ca. 65 Rubel. Das Sozialamt gibt uns die Namen der Kinder, die Familien müssen ausweisen, dass sie bedürftig sind. Wenn es nötig ist, dann geben wir auch Kleidung den Kindern – nach unseren Möglichkeiten aus den Spenden aus Deutschland. Zum Weihnachtsfest erhält jedes Kind eine Tüte mit Obst, Süßigkeiten und einem Plüschtier.

Behindertenfreizeiten, Mütter-Kind-Freizeiten: In den Sommerferien erholen sich in drei Gruppen mit je zehn Kindern zehn Tage in unserem „Haus Salzburg“. Die Aktion „Projekt Anne“ ermöglichte uns, dass sich sechs Mütter mit ihren Kindern in unserem Haus erholen konnten. Ab und zu kommen auch Jugendgruppen oder Schulklassen in das Kaliningrader Gebiet, um unsere Stadt und unser Haus kennenzulernen.

Mit herzlichen Grüßen – im Namen unserer Mitarbeiterinnen der Diakonie

Alexander Michel Direktor der Diakonie


Um diese Projekte durchführen zu können, ist das „Haus Salzburg“ auch weiterhin auf Spenden angewiesen.

Der Redaktionskreis

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