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Leserzuschrift

G  l  a  u  b  e  n       u  n  d      V  e  r  s  t  e  h  e  n
 . . . Gott gebe der Welt Frieden . . .

Wenn ein Mensch zwischen Dingen, Ereignissen und Denkweisen steht, ist er in Konflikt und der Friede ist in Gefahr.

Die Verpflichtung Einem oder Anderem gegenüber muss total sein, wenn sie den Geist nicht spalten soll. Um in Frieden bestehen zu können, muss der Konflikt zwischen beiden Seiten aufgegeben werden.

Aber wenn man zwischen verschiedenen Denksystemen glaubt, dass die Wahrheit zu teilen wäre, steht ein Mensch im Widerspruch zur Erkenntnis Gottes und gefährdet seine geistige Gesundheit. Es hilft hier nur die Bitte an den Heiligen Geist um Erkenntnis, dass beide Wahrnehmungen vollkommen eins sind. Man könnte auch versuchen, zu bitten, den gemeinsamen Nenner finden zu helfen.

Solange  man im Unklaren ist über das, was die Wahrheit ist, muss man wachsam sein, muss Geduld haben und Bereitschaft zur Liebe und muss sich mit den Dingen, Ereignissen und Denkweisen gründlich beschäftigen.

Und das möchte ich. Aber wenn man so von unten auf die kriegerischen Auseinandersetzungen schaut, ist es kaum möglich, zu erfassen, was sich da eigentlich gegenübersteht. Ich bin überzeugt, dass sich die Beteiligten nach Frieden sehnen.

Als ich vor einigen Jahren anlässlich einer Urlaubsreise nach Israel auf den Golanhöhen stand, hatte ich die Empfindung, dass es den Menschen in der Tiefebene Angst machen muß, wenn sie von dort oben beobachtet werden können. Seither habe ich die Vision zur Schaffung einer Friedensgrenze auf dem Golan, die nicht geradlinig auf den Höhen entlang führt, sondern in Form einer Sinuskurve angelegt ist, die die Völker verbindet. Diese Grenze sollte von der Vereinigung aller Länder geschützt werden. An den Vermessungskosten könnten sich alle Länder, die an einem Frieden interessiert sind, beteiligen. Das wäre eine nachhaltige Verwendung von Geldmitteln.

Vielleicht könnte so etwas beispielgebend auch für Anderes sein. Politiker scheinen sich für meinen Vorschlag nicht zu interessieren. So bitten wir Gott doch alle um Lösungen zur Schaffung des Friedens auf unserer Erde.

Ich hatte schon die Idee, Gott zu bitten, dass ER die Tötungshemmung für alle Menschen grundsätzlich nachträglich erschafft. Stellen Sie sich vor, dass es dann keine Kriege, keinen Mord oder Todschlag mehr gäbe, keine Notwendigkeit Waffen herzustellen und zu verkaufen . . . Für Gott wäre das eine einfache Sache. Aber will ER das? Sollen wir nicht selbst auf Ideen kommen, wie Frieden zu schaffen wäre? Denken wir doch mehr darüber nach und bitten um Gottes Gedanken. 

Petra Gäbler