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Dreißig Jahre Posaunenchor

Haben Sie auch schon einmal Ihren Geburtstag vergessen, dazu noch einen Jubiläumstag? Sicherlich nicht. Aber mir ist so etwas Ähnliches passiert: Ich habe nicht daran gedacht, dass unser Johannisthaler Posaunenchor am 1. Oktober 30 Jahre alt wird. Dabei hatte ich ihn selber ins Leben gerufen und 10 Jahre lang geleitet. Meine Frau musste mich erst daran erinnern: am Erntedankfest (1. Oktober) 1978 haben wir das erste Mal geblasen.
Außer ihr und meinen Kindern Wolfgang und Andreas gehörten damals Anne und Christiane Dietzsch dazu, Wolfgang Graeve, Werner und Karsten Müller. Recht bald kamen noch andere hinzu: Erika Oettel, Ines-Jaqueline Werner, Birgit Wrenger, Cordula Müller. Schwer war es immer schon, Anfänger zu bekommen, noch schwerer aber: Instrumente.
Um ehrlich zu sein, es gab schon früher einmal einen Posaunenchor in unserer Gemeinde. Jürgen Fredrich hatte ihn geleitet und einige (inzwischen unbrauchbar gewordene Instrumente) erinnern noch an jene Zeit.
Der Chor hat Höhen und Tiefen durchgemacht. Am eindruckvollsten für uns waren die vier Bläserfahrten ins Erzgebirge, an die Ostsee, in den Harz und in die Oberlausitz. Vier Bläser aus der Partnergemeinde Sennestadt waren immer dabei, so konnten wir auch 8stimmige Sätze blasen.
Wenn wir in unsere Einsatzorte kamen, sahen wir immer schon voller Freude Plakate in den Schaukästen, die unsere Konzerte ankündigten.

Schaukasten

Viele „Bläser der ersten Stunde“ wohnen längst nicht mehr in Berlin. Kummer macht uns, dass wir seit 15 Jahren erst 2 Anfänger gewinnen konnten.
So haben wir uns mit dem Posaunenchor aus Baumschulenweg/Treptow, den Herr Fredrich leitet, zusammen getan. Wir üben gemeinsam, treten auch oft als „großer Chor“ auf. Trotzdem suchen wir weiterhin nach jungen Leuten, die bisher von „Tuten und Blasen“ noch keine Ahnung haben.
An das Jubiläum hat keiner rechtzeitig gedacht. Doch Herr Fehlandt hat schon eine Idee: Wir können es im Frühjahr 2009 nachholen und dann laden wir Sie alle dazu ein.

Eberhard Iskraut