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Gedanken zum Monatsspruch

Gott bevorzugt keine Person, Gott benachteiligt keine Sorte Mensch. Jeder Mensch – gleich aus welchem Volk oder welcher Kultur – jeder Mensch, der auf Gott achtet und an Gerechtigkeit arbeitet, ist Gott willkommen! 

Apostelgeschichte 10, 34-35

Was uns etwas wert ist und was wir wertschätzen, das ist uns schon klar. Allerdings muss ich das manchmal, wenn ich einen Menschen neu kennen lerne, neu buchstabieren. 

Das finde ich in einer Geschichte wieder, die von Petrus, dem Jünger, dem Freund von Jesus, erzählt wird: Nach Ostern schien ihm alles klar zu sein. Er verstand Jesus als Gottes Kriterium. An dem sollen wir finden, was Leben zerstört und worin unser Leben bewahrt bleibt – auch über unseren Tod hinaus.

Doch dann wurde er von einem „Heiden“ überrascht, also von einem, der doch gar nicht zu Gottes Volk gehörte: >Was, bei dem ist Gott auch? Muss der nicht zu unserem Volk gehören, damit ich ihm über den Weg traue? Und damit ich ihm traue, dass er ehrlich ein Mensch Gottes ist?< -

Kann ein Mensch einen ganz anderen Geschmack haben als ich – anderes essen, andere Musik mögen, sich anders einrichten als ich usw. – und genauso ein Menschenkind Gottes sein? – Wenn das so einfach menschlich geht, was will dann Gott überhaupt noch? Wenn Gott alles gleich ist, ist dann nicht sowieso alles egal? -

Gott ist nicht alles egal. Nur: für Gott ist es gleich, zu welchem Volk ein Mensch gehört. Entscheidend ist: Ein Mensch achtet und respektiert Gott und arbeitet an Gerechtigkeit. Beides gehört offenbar zusammen. -

Wenn sie sich doch darum bemühen!

Dann sind sie alle Gott willkommen.

Da hat Petrus wieder was dazugelernt.

Reinhard Kähler
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