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Gedanken zum Monatsspruch

„Besinnt euch um! Denn das Himmelreich kommt nahe.“

Matthäusevangelium 3, 2

Die Geldwirtschaft saugt Güter auf die Konten von wenigen Reichen. –

Aber was heißt „Reiche“? -

Gegen den Strich gebürstet hören wir: Gott ist reich. Und was Gott reich macht, kommt euch allen nahe, kommt euch allen zugute.

Das ist anders als alles, was ausgezahlt wird.

Es gibt zwei Arten, was wir bekommen:

  • Wir bekommen Kindergeld, Lohn, Rente, wir bekommen etwas wieder raus...
  • Wir bekommen Aufmerksamkeit, Zuwendung, Liebe oder ein Ausflug gibt neue Kraft oder Musik gibt mir etwas...

So bekommen wir zum einen, was wir uns verdienen. Wir bekommen zum anderen auch etwas, was wir uns nicht erarbeiten können. Wir können zwar etwas dafür tun, dass Andere auf uns aufmerksam werden, dass sich jemand uns zuwendet usw.; der springende Punkt ist aber, was uns da zufliegt.

Gottes Reich kommt von sich her.

Gottes Güte und sein Erbarmen kommen nicht als Belohnung, sondern als Geschenk. Wenn wir Advent feiern, dann feiern wir, was auf uns zukommt: Gott kommt uns nahe, als Geschenk.

Ich höre: „Es wird einem nichts geschenkt.“ Für viele stimmt es so oft, dass ihnen nichts geschenkt wird - es ist ihnen alles zu schwer. Und doch: Auch wer viel zu beklagen hat – sollte dieses „nichts“ hinterfragen. Angestachelt von der Geschichte von Jesus fanden etliche: es lohnt sich doch noch, danach zu suchen, was uns fürs Leben geschenkt wird. „Fürs Leben“ – nicht eine Zulage, ein Gewinn, was Einzelne unverschämt unverdient bekommen. Gemeint ist die innere Bereicherung unseres Lebens.

Lasse ich dieses „Reich“ an mich nahe rankommen! Aber Vorsicht: mir ist dann wahrscheinlich nicht so wichtig zu überlegen, was ich mir leisten kann und was ich für mein Geld bekomme.

Vielleicht passiert es Ihnen in dieser Advents- und Weihnachtszeit, dass Sie hinterher sagen können: „das war schön!“ … „das hat gut getan!“ … „ich fühle mich beschenkt!“ … Das wünsche ich Ihnen.

Gottes Kommen in einem herzensguten Menschen bringt Lebensgüter zwischen uns. So gesehen werden wir die Reichen.

Ich grüße Sie herzlich
Ihr Reinhard Kähler

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