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Gedanken zum Monatsspruch

Seid wach und betet, damit ihr nicht in eine Versuchung hineinschlittert.

Matthäusevangelium 26, 41a

„Wacht auf“
ihr, die ihr mit Jesus unterwegs wart.
„Wacht auf“
ihr, die ihr Gott etwas zutraut.
„Wacht auf“
ihr, die ihr abgetaucht seid.

Ja, ihr könnt mal schlafen. Wie auch Jesus schlief, selbst als er auf stürmischer See war.
Die Ruhe sei euch gegönnt. Doch zu bestimmten Zeiten haltet euch wach. –

Wie konnten die Leute von Jesus nur in Schlaf verfallen, als er ausgeliefert werden sollte? -
Waren sie so beruhigt, wenn er sich zurückzog?
Waren sie beruhigt, wenn sie ihn beten sahen?
Waren sie müde und kaputt nach anstrengender Zeit?
Waren sie müde und wollten sie nicht mehr, weil sie trauerten?
Waren sie müde, weil sie so enttäuscht waren und nichts mehr hofften?
Oder haben sie einfach so ein weiches Kissen gefunden, dass sie einnickern?
Haben sie so gut gegessen und getrunken, dass sie sanft hinschlummern
und träumen den letzten Film des Tages?
Ach, du schläfst schon? –
Seid wach
und betet!
Bleibt nicht gefangen in eurem Traum.
Ruht nicht – nur, weil ihr bessere Ruhelager habt.
Ruht nicht, wenn ihr wach beten solltet!

Seid nicht pausenlos wach. Die unermüdlich aktiv sind, sind schlecht aufmerksam.
Seid aber wach, bevor ihr betet. Denn ihr wisst nicht mit schlafwandlerischer Sicherheit, wofür ihr gerade jetzt beten solltet.

Reinhard Kähler