logo Headline

Startbutton Kontaktbutton

Gemeindelebenbutton
Gottesdienstplanbutton
Aktuellesbutton
Veranstaltungsbutton
Kirchenmusikbutton
Christenlehre
Archivbutton
Linksbutton

Gedanken zum Monatsspruch

… wie auch der Menschensohn nicht kam, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben, damit sich für Viele etwas löst.

Markus 10, 45

Liebe Leserin,
lieber Leser,

ich vermute unter Ihnen Experten - Sie können mit diesem Wort zum Monat März sofort etwas anfangen:

„Menschensohn“ – na klar, das ist „Jesus Christus“. Der heißt „Menschensohn“, weil hier Gottes Geschichte erzählt wird, und in dieser Geschichte Gottes spielt nicht nur ein Gottessohn, sondern ein Menschensohn eine Rolle …

Es ist ein Wort zum Monat, in dem manche Christen besonders daran denken, was Jesus an Leiden auf sich nahm. So werden die Experten sagen: Jesus ließ sich töten, und das stellt für Viele die Lösung dar. –

Nun, wir können noch mehr aus diesem Wort auspacken:

Dieser Nachruf auf das Leben von Jesus will das Wesen seines Lebenswirkens auf den Punkt bringen: Er kam ins Leben, um zu dienen. Dahinter steckt Gottes Absicht.

Das ist der Grundzug im Leben des Menschensohns: zu dienen.

Was das heißt, erkenne ich aus dem Zusammenhang: Er dient nicht einem Zweck, der Menschen kaputt macht. – Er lebt den Gegenentwurf:

Beherrschend wurde: Menschen wollen drüber stehen - über einem, der es nicht so weit gebracht hat; über andern Völker, die unten sind.

Jesus aber ließ nicht für sich arbeiten. Er arbeitete, um Menschen zu unterstützen.

Natürlich unterstützte Jesus nicht alle und alles. Er bediente nicht alle Erwartungen.

Aber zu helfen, wo Menschen das wirklich brauchten, davon ließ er sich leiten. Seine Kompetenzen nutzte er nicht nur, um für sich zu sorgen: er stellte seine Zeit zur Verfügung, seine Einsichten, seine Heiterkeit, seine Hoffnung, sein Zupacken …

So setzte er sein „Leben“ ein. So setzte er die Lebenskräfte ein, die ihm Gott einhauchte.

Er setzte die Kräfte seines Lebens so ein, dass sie anderen zugute kamen.
Wieder gab es Welche, die den hilfreichen Jesus für sich ausnutzen wollten. Die ließen sich nicht umstimmen.

Für viele aber löste sich etwas in ihrem Leben, als sie Jesus begegneten. Für manche löste er den Knoten auf, der sie in Ärger, Wut, Unterdrückung, Rachewünschen gefangen hielt.

Und so konnte Jesus erwarten: Richtet auch ihr euer Leben so aus!

→ Unterstützt nicht die, die sich nur auf Kosten anderer bereichern. Aber unterstützt die, die wirklich für Hilfsbedürftige arbeiten.

Wer kann das? Ich sehe etliche Frauen und Männer, die das tun - nicht nur notgedrungen und nicht nur berechnend. In ihren Herzen hat sich wohl die Liebe Gottes verfangen.

Ihr
Reinhard Kähler