logo Headline

Startbutton Kontaktbutton

Gemeindelebenbutton
Gottesdienstplanbutton
Aktuellesbutton
Veranstaltungsbutton
Kirchenmusikbutton
Christenlehre
Archivbutton
Linksbutton

Gedanken zum Monatsspruch

Gott heilt, die zerbrochenen Herzens sind,
und verbindet ihre Wunden.
(Psalm 147, 3)

Mitten im Sommer freue ich mich: es grünt und blüht.

Das ist Balsam zwischen den Häusern und Straßen. Wie herrlich ist jedes einzelne Blatt des Gänseblümchens Zelle bei Zelle zusammengefügt! Der Blick durchs Mikroskop lässt uns umso mehr staunen!

Gott weiß, was für ein Gebilde seine Geschöpfe sind.

Gott weiß, was für ein Gebilde seine Menschen sind (Psalm 103, 14).

Gott weiß, wie zerbrechlich wir sind.

All seine Menschen sind wunderbar und verwundbar.

Wer bisher heil davon gekommen ist, hat viel Grund, dankbar zu sein. Ich freue mich mit dem 92jährigen Mann, der ins Pflegeheim einzog und die MitarbeiterInnen ungläubig schauen ließ, weil er keine Medikamente brauchte. Doch niemand kann sagen: „Mich kann nichts treffen, mir kann nichts etwas anhaben.“

Vielleicht denken Sie bei einer Bekannten: … Sie sollte sich das alles nicht so zu Herzen nehmen; das sollte sie mal üben. – Und doch wissen wir: Es kann natürlich etwas passieren, was ihr so zu Herzen geht, dass sie es gar nicht fern halten kann. Und es kann ihr das Herz zerreißen.

Gott sei’s geklagt.

Ja, Gott horcht da auf.

So will Gott bekannt werden: Gott heilt die, deren Herzen zerbrochen sind (Jesaja 61, 1).

Und so klingt das alte Lied seit Jahrhunderten durch rissigen Boden:

Gott findet ihr da, wo zerbrochene Herzen heil werden.

Gott findet ihr da, wo schmerzzerrissene Seelen lindernd verbunden werden.

Stimmen Sie mit ein?

Gewiss treffen Sie Gott auch, wenn das Herz froh ist. Aber eben auch …

Reinhard Kähler