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Archiv / Juni 2007
 
Groß sind die Werke Gottes.
Ihnen nachzugehen lohnt sich fär alle, die das gerne machen.

Psalm 111, 2 (Übersetzung aus dem Hebräischen Pf. Kähler – Die Redaktion)

Wie ist Ihnen zumute? –

Muten Sie sich zu, einen Moment etwas zu tun, was gar nicht erledigt werden muss, was sie einfach nur tun, weil sie es kennen gelernt haben oder weil sie es ausprobieren:

Nämlich Gott zu loben, still zu seufzen: Gut dass du da bist, Gott. Oder wenn es gesungen wird, mitzusingen: „Lobe den Herren, o meine Seele! …“

Vielleicht geht es Ihnen, wenn Sie das tun, so: Da stehen die Schmerzen einen Moment still, da sind die Sorgen einen Moment vergessen. Vielleicht kommen Sie auch in den Gesang, in das Gebet mit hinein.

In jedem Fall wünsche ich Ihnen so eine Erfahrung, wie es in einem Lied heißt: „Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Gott, deiner Engel und himmlischen Heere; das erhebt meine Seele zu dir, o mein Gott, großer König, Lob sei dir und Ehre!“

Perugino: Schlüsselübergabe

Und wenn Sie leider viel zu beklagen haben sollten und Sie gar nicht in der Stimmung sind, Gott zu loben, dann sitzen Sie vielleicht im Gottesdienst und hören, wie Andere Gott loben. Und Sie werden noch trauriger. Oder Sie merken da: Es gibt beides in meiner Seele – das, was mich bedrückt, und das, woran ich mich freue. Und wenn mir selbst nicht danach zumute ist, Gott zu loben, dann lasse ich Andere Loblieder für mich mit singen. Auch wenn es für mich vielleicht gerade so nicht stimmt, Gott zu loben, ist es doch gut, sich an Gottes Weite zu wenden. Und vielleicht passiert es, dass ich doch wieder weiter werde. Vielleicht passiert es: Ich merke, meine Seele wird vom Boden aufgehoben, leicht aufgehoben. Aah, sie muss doch nicht versinken! Gott ist ein Gast, der ins Gebet kommt und – wieder weiter geht.

Im Nachhinein oft erst wird es für die, die danach Ausschau halten und suchen, möglich zu glauben: da hat Gott mit gehandelt.
Gott kommt ins Gedächtnis.

Die ihm etwas zutrauen, glauben: Gott möchte in unser Gedächtnis kommen. Die Erinnerungen an Gottes Taten hüten, was wir für gerecht und weise halten.

Ihr Reinhard Kähler