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Archiv / September 2007
 
Jesus Christus sagt:
„Was nützte es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne
und beschädigte seine Seele?“

(Evangelium nach Matthäus 16, 26)

Wem sagt Jesus das?
- Den Kindern, wenn sie noch nicht über die Absichten ihres Verhaltens nachdenken? Nein!
- Den Rentnern, wenn sie nirgends etwas dazu gewinnen wollen? Nein!
- Den verschiedenen Sozialhilfeempfängern, die an dieser Welt verlieren? Nein!
- Denen, die alles tun, nur um auf ihrer Arbeitsstelle zu bleiben? Nicht doch!

An denen geht das Wort von Jesus vorbei. Und bei Vielen rennt er offene Türen ein. Bei denen, die sehr wohl darauf achten, was ihnen gut tut:

- sie arbeiten und lieben
- sie wollen etwas, engagieren sich, strengen sich an und machen Pause
- sie fühlen sich für sich verantwortlich und freuen sich mit Anderen
- sie berühren sich zärtlich und lassen einander
- sie setzen sich auseinander und sehen sich neu an


Deren Seele lebt. Sie halten ihre Seele fit, mitzuleben. Auch wenn sie es so nicht sagen würden.
Jenes Wort von Jesus ist für sie trivial. Das muss ihnen nicht gesagt werden.
Ihnen, denen die Kunst zu leben so gut gelingt, müsste die Sorge um die Seele nicht angetragen werden. Wenn wir nicht manchmal auch von einem Schatten verfolgt werden würden.
So ein Schatten könnte sein, dass wir zu denen gehören, die von der Angst getrieben sind, ihren Platz („in der Welt“) zu verlieren, oder die noch lange schreien, wenn ein Anderer mit „meinem“ Teddy spielt, oder die aufhören zu spielen, wenn sie nicht gewinnen, oder die das Gefühl haben, nicht lebenstüchtig zu sein, wenn sie keinen Partner finden, oder die meinen, sie hätten ihr Leben verraten, wenn sie eine Chance zu Geld zu kommen nicht genutzt haben, oder die bis zur Sucht oft das Gefühl brauchen, besser als Andere („in der Welt“) dazustehen ...

Was nützte das, wenn Du daran verlierst,
was Dein Leben reich macht
an gespürtem und getanktem
Mitgefühl und Mitfreude.

Reinhard Kähler